06. Oktober 2017

Bericht zur Einweihung der Jugendscheune in Arkeden

„Da soll morgen die Einweihung stattfinden?“ So schoss es mir durch den Kopf als ich am Dienstag, den 13. Juni auf dem Pfarrhof von Arkeden eintraf. Jede Menge Material, viele Autos und noch mehr Menschen füllten den Pfarrhof aus. Doch dank vieler fleißiger Hände konnte tatsächlich am nächsten Tag die Einweihung der (fast) fertiggestellten Jugendscheune erfolgen. Zunächst trafen sich die Mitarbeiter von Közös elet, Freunde und Gäste aus nah und fern zu einem festlichen Gottesdienst in der Kirchenburg. In der Predigt brachte der siebenbürgische Bischof Reinhart Guib seine Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck, dass durch Gottes Segen Kirchenburg und Pfarrgelände mit neuem Leben erfüllt wurden und Menschen neue Hoffnung schöpfen. Besonders zu Herzen ging das Lied, welches von den Bewohnern des Haus des Lichts vorgetragen wurde. Obwohl sie mehr oder weniger mit Einschränkungen zu kämpfen haben, brachten sie ihre Freude umso deutlicher zum Ausdruck. Nach dem Gottesdienst erfolgte das Durchschneiden des Bandes an der Jugendscheune, die den Namen „Bethlehem“ erhielt. Bischof, Bürgermeister, Pfarrer der verschiedenen Gemeinden und ich als Vertreter von domus-Deutschland überbrachten Glück- und Segenswünsche. Dann wurde die festliche Tafel mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten eröffnet. Besonders beeindruckend war und ist für mich, das zu dieser Einweihung Menschen aus verschiedenen Ländern, Konfessionen und Nationalitäten zusammentrafen. „Közös elet“ – gemeinsam leben, das war an diesem Tag zu merken.

Erstellt von Nele Graf am 06.10.2017 um 23:32 Uhr.