10. Februar 2017

Neuigkeiten aus dem Haus des Lichts

Felix und Fanny Meinel geben mal wieder
einen Einblick in ihre Arbeit:
12.Infobrief Meinel (1474 kB)

Wir hoffen, dass die Berichte euren
Glauben stärken und euch ermutigen.
Viel Freude beim Lesen!

Erstellt von Fanny Meinel am 10.02.2017 um 13:58 Uhr in Rückblicke.

29. August 2016

Meinels Rundbrief

Liebe Freunde,
hier findet ihr unseren aktuellen Rundbrief mit vielen Bildern und Zeugnissen.
11. Infobrief Meinel (1650 kB)
Möge euch das Lesen wie Gott wirkt, auch für euren Alltag ermutigen.
Wir grüßen euch herzlich aus dem Haus des Lichts

Erstellt von Fanny Meinel am 29.08.2016 um 10:54 Uhr in Rückblicke, Rundbriefe.

25. April 2016

Der Frühling ist da im Haus des Lichts

Die Natur erwacht zu neuem Leben, die Sonne scheint und alles grünt und blüht. Wenn es nicht regnet sind wir nun täglich draußen: die Kinder spielen und die Erwachsenen arbeiten im Garten. Mit dem erneuten Beginn eines Jahreszyklusses haben wir begonnen den Frauen im Haus verstärkt verschiedenste Arbeiten zu übertragen. Wir folgen so dem Ansatz der Arbeitstherapie und legen unser Augenmerk darauf den Frauen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. Gemeinsam arbeiten wir daran das große Außengelände des Hauses immer mehr zu gestalten und zu verschönern.
So wurde z.B. alter Stacheldrahtzaun entfernt, der Schuppen weiß gekalkt und die Fenster mit einem frischen Grün gestrichen, ebenso der Brunnen. Gemeinsam haben wir Weidenruten geschnitten, um damit im Garten kleine grünende Sitznischen und Zäune zu schaffen. Die alten Komposthaufen wurden aufgelöst und die daraus entstandene Erde gesiebt.

Jede der Frauen hat auch in diesem Jahr ein Beet zur Verfügung gestellt bekommen, dass sie nach ihren Wünschen bestellen kann und eigenverantwortlich betreut. Jede hat unser Angebot angenommen und in ihrem Beet Stallmist und Sand untergehoben, um den sehr lehmigen Boden etwas aufzulockern und zu düngen. Mit Unterstützung wurde gesäät und nun sind die ersten Spitzen von Zwiebeln, Salat, Radieschen und Möhren bereits zu sehen.

Wer arbeitet, der muss auch ruhn! Und dass tun wir gerne, wenn wir zusammen im Pavillion sitzen, uns als Frauen bei einer Tasse Capucchino treffen, zusammen Spaß haben, singen oder Blumen basteln.

Am 2. April haben wir (I)´s 4.Geburtstag gefeiert. Er hat einen Hüpfball bekommen und diesen natürlich sofort ausprobiert. Mit der Koordination klappte das noch nicht so ganz und so hatte er noch vor dem gemeinsamen Kaffeetrinken einen Kopfverband um die dicke Beule am Kopf zu kühlen...

Erstellt von Fanny Meinel am 25.04.2016 um 13:36 Uhr in Rückblicke.

07. September 2015

Felix berichtet aus den letzten 2 Monaten im Haus des Lichts

Liebe Freunde,
sehr lange musstet ihr auf neue Informationen warten nun kommen hier die letzten zwei Monate in Zusammenfassung.
Zu aller erst uns geht es gut, die letzte Zeit war sehr gesegnet und bewegt. Wieder einmal durften wir erleben: Gott ist mitten unter uns hier auf der Erde.
Mitte Juli sind wir nach guter Fahrt wieder im Haus des Lichts gelandet. Johanna hat die 16 Stunden lange Fahrt, die wir in 2 Tagen aufgeteilt hatten gut mit gemacht. Das war für uns ein großes Geschenk. Auch die Unterkunft in Ungern war für uns wie noch einmal Urlaub machen. In der Pension haben wir uns mit Beni und Christin und ihren Kindern getroffen, da sie auf den Weg in den Urlaub waren. Nach 3 Monaten in denen wir uns nicht gesehen hatten war das Wiedersehen eine große Freude, wenn auch nur kurz.

Im Haus angekommen

Wir wurden von allen unseren Kollegen sehr herzlich und Hilfe bekundend begrüßt. Auch unsere Mütter aus der Wohngruppe und ihre Kinder freuten sich sehr uns wieder zu sehen und vor allem Johanna zu begrüßen. Die ersten Wochen verliefen wie im Flug wie ihr euch sicher gut vorstellen könnt.
Ich habe mit Ligia der Leiterin der Wohngruppe und meinen Kollegen, die in der Wohngruppe arbeiten, viel gesprochen um ein bisschen die Stimmungen der vergangenen Monate heraus zu hören und zu erfahren wie die Zeit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln war. Ich kann nur sagen: sehr bewegend. Alle meine Kollegen haben viel Herz gelassen und sich sehr investiert und genau wie wir sind auch sie nach viel Investition an Punkte der Frustration und des Fragens gestoßen. Gott hat viel in diese Frauen und Kinder hineingelegt, doch ist in ihnen eine großes Chaos, ihre Seelen sind so durcheinander und gezeichnet von ihrer Vergangenheit das sie im hier immer wieder nur mit Hilfe, Motivation und manchmal auch Druck ihr Leben gestalten können. Besonders trifft es meistens die Kinder, und das bewegt uns als Team meist bis in unsere Seele hinein. Unsere Aufgabe als Mitarbeiterteam der Wohngruppe ist es wirklich den Frauen zu helfen Frieden zu finden, Frieden mit sich, mit ihren Mitmenschen und nicht zu Letzt Frieden mit Gott, um dann weiter zu gehen. Gott schenke uns dabei viel Geduld, Liebe und Weisheit. In dieser ersten Woche sind auch die Beziehungen zu unseren Kollegen noch einmal tiefer geworden. Ich bin sehr dankbar wie Gott uns mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten einsetzt.

Ab 10. August stand uns täglich ein 5-8 köpfiges Helferteam im Haus zur Seite um bauliche Aufgaben voranzubringen und abzuschließen. Közses Élet hatte eine Baufreizeit mit deutschen und chinesischen Teilnehmern die in unterschiedlichen Projekten helfend und unterstützend eine Woche tätig waren. So auch bei uns im Haus. Wir haben viel gebaut und ich bin sehr dankbar für jede helfende Hand die uns Gott hier im Haus vorbeigeschickt hat und die in dieser sehr warmen Sommerwoche (durchschnittliche 33 Grad) Liebe und Schweiß investiert hat. Ihr ward super!!!

Hier ein Paar Bilder der einzelnen Bauetappen:

letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
...nun mit Farbe beendet
...nun mit Farbe beendet
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen

Gemeinsam auf Familienfreizeit

Am Montag den 17.8. ging es dann auf der alle 2 Jahre vom Verein organisierten Familienfreizeit nach Rosenau in die Karpaten. Es war eine sehr bewegende Zeit. Hier hat vor 2 Jahren auch unser Einsatz in der Familienstiftung (Pentru familia crestine/ Für die christliche Familie)begonnen. Damals haben wir das Jugendprogramm gestaltet und mit Freunden aus der Bibelschule das Kinderprogramm durchführen können. Dieses Jahr waren wir nun als Familie mit Johanna dabei. Gemeinsam mit einer Kollegin aus der Wohngruppe reisten wir als Hausgemeinschaft an. Ich denke für die Frauen und Kinder war es eine sehr gute Zeit. Die Kinder haben ein separates Programm genossen und unsere Mütter waren eingeladen, wie alle anderen Erwachsenen dem Gastsprecher über geistliches Wachstum und biblische Perspektiven auf Familienthemen zuzuhören. Es war eine gesegnete und erholsame Zeit für die Frauen einfach ganz normal mit dabei zu sein. Dennoch war es eben auch das wo sie Unterstützung gebraucht haben. Hier im Haus kennen sie den Ablauf, ihre Pflichten besonders mit den Kindern usw., dort mussten sie sich in kürzester Zeit auf einen anderen Rhythmus einstellen, flexibel reagieren, in einem neuen Rahmen und auf einem sehr großen Gelände bei regnerischem Wetter auf ihre Kinder aufpassen und für sie sorgen… Eine Herausforderung für uns als Mitarbeiter. Trotz des meist regnerischen Wetters, hatten wir alle eine gute Gemeinschaft und auf Grund der eher kleinen Gruppe auch tiefe Gespräche. Danke Gott für diese Zeit.

Zur aktuellen Situation

Wieder zu Hause angekommen standen für mich viele Gespräche mit der Leiterin der Wohngruppe, der Tagesstätte, Kollegen und unseren Leitern Martin und Helmi an. Alles in allem sehr gut und von Gott geführt. Wir sind eine Gemeinschaft und arbeiten für das Reich Gottes mit all unseren Stärken und mit unseren Schwächen und Begrenzungen. Denn oft kommt uns die Arbeit so vor als könnten wir gar nichts ändern: Frustration, Enttäuschung und Resignation stellt sich ein. Aber dann kommt Gottes Geist zeigt Wege auf, öffnet Türen und bewegt die Herzen der uns Anbefohlenen.
Die Situation zur Zeit ist stabil, das wöchentliche Programm läuft und nach der Einführung eines Notensystems verfestigen sich auch die täglichen „Hausaufgaben“ der Mütter. Ich erfahre viel Entlastung durch meine Kollegen. An Stelle von Fanny ist Neli von der Familienstiftung eingestellt worden, die auch während unseres Deutschlandaufenthalts bereits mitarbeitete. Sie ist eine gläubige Frau und eine sehr gute Kollegin. Sie übernimmt viele Aufgaben die auch Fanny hatte, so dass ich in meinen bisherigen Aufgaben wieder eingestiegen bin. Die Dienstagsabende an denen wir speziell für die Frauen einen Themenabend eingerichtet hatten fallen vorerst weg, dafür werde ich die Einzelgespräche kontinuierlicher durchführen.

Wir sind dankbar wieder hier zu sein, Gott zu dienen und ihn zu erleben.
Es Grüßen euch Felix und Fanny mit unserer Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 07.09.2015 um 10:12 Uhr in Rückblicke.

09. Juni 2015

Familie Meinel: Neues Leben

Liebe Freunde und Bekannte,
nach langen 9 Monaten des Wartens erblickte am Montag dem 1.6.2015 Johanna Meinel in Rabenstein/Chemnitz das Licht der Welt. Zur Geburt wog sie 3460g und war 49cm groß. Den Namen haben wir sehr bewusst gewählt. Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Gott ist (ihr) gnädig/ Gott sieht sie gnädig an. In unserer Arbeit im Haus des Lichts, persönlich sowie während der Schwangerschaft und auch während der Geburt haben wir diese Gnade Gottes erlebt. Außerdem wünschen wir uns für Johanna natürlich, dass sie als junge Frau auch diesen Gnädigen Gott erlebt und als Vater annimmt.
Mutter und Kind geht es sehr gut, nur eines wollen beide und auch der Vater ;) oft- einfach nur schlafen.

Ja, eine neue Herausforderung hat uns da Gott beschert. Zur Zeit müssen wir uns noch an den neuen Rhythmus gewöhnen, dennoch genießen wir jede einzelne Minute mit unserer Tochter. Aber auch einmal wieder so nah bei unseren Familien zu sein und Zeit zu haben tut uns sehr gut.

Aus dem Haus des Lichts gibt es zu berichten, dass die Betreuungssituation sich schnell stabilisiert hat, sich die Mütter im Großen und Ganzen gut mit den Mitarbeitern arrangieren und die Leitung weiter Strukturen aufbauen und verfestigen konnte. Leider gab es auch eine langwierige Pilzerkrankung die viel Kraft und Engagement gekostet hat. Doch ich habe erfahren, dass seit heute alle wieder gesund sind und in Tageszentrum oder Kindergarten gehen.

An dieser Stelle wollen wir uns auch noch einmal bedanken für alle Gebete die wärend unserer Abwesenheit für die Mütter, Kinder und Mitarbeiter vor Gott gebracht worden sind. Gott hat auf wunderbare Weise Schutz und Bewahrung geschenkt.

Es Grüßen euch herzlich, mit Gottes Segen Felix und Fanny mit Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 09.06.2015 um 20:50 Uhr in Rückblicke.

24. April 2015

Neues von Meinels

Liebe Freunde, Familie und Unterstützer,
nach einer langen Zeit der Vorbereitung und der Übergabe unserer Aufgaben im Haus des Lichts an die Mitarbeiter vor Ort sind wir nun am 17. April gut und gesund in Chemnitz/Adelsberg angekommen.

Im letzten Monat haben wir sehr Gottes Führung in der Arbeit erlebt, sowohl für uns persönlich aber auch an den Mitarbeitern, den Müttern und Kindern und den Umständen. Z.B. hatten wir eine gute Zeit des Miteinanders im Haus mit Friedens und Verständnis füreinader, keine Krankenhausaufenthalte oder derartige Probleme, mit einigen Müttern konnten wir noch einmal persönlich in die Tiefe gehen. Auch durch ein Problem an unserem Auto haben wir Gottes souveräne Art erlebt. In der Werkstatt konnten dann noch allerlei andere, auch gefährliche Probleme behoben werden. Dafür sind wir sehr sehr dankbar und danken euch für die Begleitung im Gebet und manches ermutigende Wort.

Felix hat noch die letzten baulichen Projekte, im Bad, im Keller, am Spielplatz und das neue Mitarbeiter Zimmer in der Mansarde abgeschlossen, während Fanny die inhaltliche Arbeit abgedeckt hat. Sie schrieb viele der Übergabelisten und übernahm einen Großteil der Vorbereitungen für unseren drei monatigen Deutschlandaufenthalt. Das tägliche gemeinsame Abendessen und die Themenabende mit den Frauen waren wie bisher in dieser „Abschlussphase“ ein wichtiger gemeinsamer Treffpunkt wo wir alle sehr persönlich miteinander Beziehung pflegen konnten.

Fanny geht es sehr gut, hier hat sie jetzt mehr Zeit für sich und kann den letzten Monat ruhiger machen. Das hilft uns beiden die letzte Zeit zu reflektieren und uns für den neuen Lebensabschnitt mit Kind, zumindest mental, vorzubereiten.

Die Zeit hier wollen wir nutzen um Freunde und Unterstützer zu besuchen, und persönlich von der Arbeit, den Herausforderungen und Erlebnissen der letzten 2 Jahre zu berichten. Wenn auch du/Sie Interesse haben von uns persönlich zu hören im Hauskreis, einer Gemeinde Veranstaltung oder einen Themen Abend dann meldet euch bitte bei uns. Wir freuen uns wenn wir auch persönlich mit euch/Ihnen reden können.

Erstellt von Fanny Meinel am 24.04.2015 um 09:42 Uhr in Rückblicke.