09. Juni 2015

Familie Meinel: Neues Leben

Liebe Freunde und Bekannte,
nach langen 9 Monaten des Wartens erblickte am Montag dem 1.6.2015 Johanna Meinel in Rabenstein/Chemnitz das Licht der Welt. Zur Geburt wog sie 3460g und war 49cm groß. Den Namen haben wir sehr bewusst gewählt. Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Gott ist (ihr) gnädig/ Gott sieht sie gnädig an. In unserer Arbeit im Haus des Lichts, persönlich sowie während der Schwangerschaft und auch während der Geburt haben wir diese Gnade Gottes erlebt. Außerdem wünschen wir uns für Johanna natürlich, dass sie als junge Frau auch diesen Gnädigen Gott erlebt und als Vater annimmt.
Mutter und Kind geht es sehr gut, nur eines wollen beide und auch der Vater ;) oft- einfach nur schlafen.

Ja, eine neue Herausforderung hat uns da Gott beschert. Zur Zeit müssen wir uns noch an den neuen Rhythmus gewöhnen, dennoch genießen wir jede einzelne Minute mit unserer Tochter. Aber auch einmal wieder so nah bei unseren Familien zu sein und Zeit zu haben tut uns sehr gut.

Aus dem Haus des Lichts gibt es zu berichten, dass die Betreuungssituation sich schnell stabilisiert hat, sich die Mütter im Großen und Ganzen gut mit den Mitarbeitern arrangieren und die Leitung weiter Strukturen aufbauen und verfestigen konnte. Leider gab es auch eine langwierige Pilzerkrankung die viel Kraft und Engagement gekostet hat. Doch ich habe erfahren, dass seit heute alle wieder gesund sind und in Tageszentrum oder Kindergarten gehen.

An dieser Stelle wollen wir uns auch noch einmal bedanken für alle Gebete die wärend unserer Abwesenheit für die Mütter, Kinder und Mitarbeiter vor Gott gebracht worden sind. Gott hat auf wunderbare Weise Schutz und Bewahrung geschenkt.

Es Grüßen euch herzlich, mit Gottes Segen Felix und Fanny mit Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 09.06.2015 um 20:50 Uhr in Rückblicke.

14. Mai 2015

Der aktuelle Rundbrief ist Online!

Hier ist der neueste Rundbrief mit Informationen aus der Domus-Arbeit: domus_mai_2015_korrektur_1.pdf (3558 kB)

In den nächsten Tagen sollte er auch per Post eintreffen.

Herzliche Grüße in dieser schönen Frühlingszeit.

Erstellt von Daniela Weiß am 14.05.2015 um 12:05 Uhr in Rundbriefe.

11. Mai 2015

Powertime...

...die die Zeit nur so davonrasen ließ, aber auch durch das enorme Programm und die vielen Eindrücke einiges von uns forderte. Wenn ich diese Wochen in drei Worten zusammenfassen sollte, würde ich sagen, dass sie gefüllt waren mit Gemeinschaft, Arbeit und Freude. Und bei all dem und darüber hinaus durften wir erfahren, dass genau diese Zeit erfüllt war mit Gottes kraftspendender, erfreuender und segnender Gegenwart.

Das Team der 9 Bibelschüler aus Österreich startete am Donnerstag, den 16.04. um 2.00 Uhr in der Früh, um nach 16,5 Stunden behüteter Fahrt bei uns anzukommen. Gemeinsam haben wir in den letzten Wochen so manches erlebt, an dem wir euch in diesem Beitrag gerne Anteil geben wollen. Der Bericht ist ein Zusammenschnitt verschiedener Berichte der Bibelschüler an ihre Freundeskreise.

Los ging der Einsatz gleich mit einer großen Aktion: Um 11:00 Uhr erwarteten wir einen 40-Tonnen-LKW, der uns Sachen für den Second-Hand-Shop bringen sollte. Unsere Aufgabe war es, den ganzen LKW auszuladen – eine Arbeit von ca. zweieinhalb Stunden, wo viele fleißige Helfer mit angepackt haben.

Die folgenden Tagen waren gefüllt mit fleißigen und ausdauernden Einsätzen im Second-Hand und auf der Baustelle in Csekefalva. Dabei durften wir erleben, dass man auch sehr gut mit Händen und Füßen kommunizieren kann. Die Mitarbeiter sind aber auch sehr geduldig mit uns und wir dürfen immer wieder ein Wort mehr auf Ungarisch lernen. Tatkräftig sind in allem alle dabei, wortgewandt in der ungarischen Sprache noch lange nicht, aber es ist erstaunlich zu sehen wie man helfen, unterstützen und Gemeinschaft haben kann auch ohne die großen und vielen Worte.
Es sind die kleinen Gesten die letzten Endes zählen und die Andachten, Glaubenszeugnisse, Bibeltexte usw. werden alle in zwei Sprachen gehalten und vorgelesen. Bewegend war für mich auch die gemeinsame Lobpreiszeit mit Liedern, wo wir viele Lieder auf Englisch kennen und somit uns die Melodie vertraut war. Und beim Singen und Musizieren war es dann mehr als die Musik die uns vereint und zusammengeführt hat. Wir waren eins, weil Christus uns verbunden hat und wir als seine Kinder eins in IHM sind.

Gemeinsam bewerkstelligten wir einen Second-Hand-Verkauf. Schon vor dem Öffnen der Tore scharten sich die Menschen und als es dann endlich losging war es in dem Laden wie in einem Ameisenhügel, da es förmlich nur so herumwuselte, aber eben trotzdem in einer enormen Ordnung um die 500 Besucher „hindurchgeschleust“ wurden.

Auf dem Bau vom Romahaus konnten wir ordentlich mit anpacken. Es wurde gestrichen, lackiert, Boden verlegt, geschrubbt und währenddessen war immer wieder ein Loblied zu hören. Auch an Spaß hat es nicht gefehlt, so sollte Melli Staub sammeln, -was im ersten Moment völlig absurd klingt-, aber den wir dann tatsächlich während des Bodenlackierens in die Ritzen „verarbeitet“ haben.

Neben all der Arbeit die wir hier machen dürfen, sind uns die Teamzeiten, Gebetszeiten, Morgenandachten zusammen mit den hiesigen Mitarbeitern ein täglicher Begleiter, wo wir uns noch einmal auf das Wesentliche konzentrieren können: auf Jesus Christus. In allem, was wir hier machen, wünschen wir uns, Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen und ihn zu verherrlichen.

An den Abenden hatten wir u.a. Frauen- und Männerhauskreis, Teamzeit mit Abendmahlsfeier, Jugendkreis, Sportprogramm und gemeinsames Grillen mit Tischkickerduellen begleitet.

Ein Highlight dieser Zeit war sicher der Start des Kinderprogramms im Romahaus. Das Zimmer für die Kinder wurde am Mittwochmorgen noch eingerichtet und gestaltet, damit ab dem Nachmittag dort das Kinderprogramm stattfinden konnte. Die Kinder haben sich richtig doll gefreut, in das neue Haus zu kommen und auch uns hat die Zeit mit den Kindern viel Spaß gemacht.
Mit der Vorbereitung des Essens, einem kleinen Input und einem Spiel unterstützen die Bibelschüler Christiane, die dann übersetzt. Es ist einfach so schön zu sehen, dass diese Kinder, die so wenig haben, etwas so Großes geschenkt bekommen. Dass diese Kinder fast jeden Nachmittag in ein Haus kommen dürfen, was für sie gebaut wurde und wo sie etwas von der Liebe Gottes lernen und erleben dürfen.
Seither findet das Kinderprogramm für die Vorschule und erste Klasse täglich statt. Die Kinder der 2.-4. Klasse haben einmal in der Woche ihr Programm.


Bewegend, ermutigend, faszinierend, berührend sind auch die Ausflüge, für welche an Wochenenden und freien Tagen immer wieder Raum ist. In Gemeinschaft verbindet der Glaube, ermutigt die Freude, berührt die Armut, ermutigt das gemeinsame Zeugnis.

Köszönöm szépen – vielen Dank für eure Gebete und alles ‚an uns Denken‘!
Köszönöm szépen – sagt auch das Team von Közös Élet, welches durch den Einsatz der Bibelschüler eine Teamerweiterung und wahre Unterstützung erlebt!

Das Team der Bibelschüler macht nun eine Pause bei uns und besucht für zwei Wochen andere Missionsarbeiten in Rumänien, wie zum Beispiel die Fackelträger in Rosenau. Wir wünschen euch Gottes reichen Segen für diese Tage und Begegnungen und freuen uns auf das Wiedersehn mit euch Ende Mai - dann in Arkeden!

Erstellt von Christin Schaser am 11.05.2015 um 09:28 Uhr in Közös Élet, Berichte (Közös Élet).

06. Mai 2015

Erstes Kinderprogramm im neuen Haus für Romakinder

In der letzten Aprilwoche war es soweit: Die ersten Kinder konnten unser neues Haus für Romakinder in Beschlag nehmen. Wir sind sehr dankbar und staunen, dass dies so schnell möglich war.

Erstellt von Nele Graf am 06.05.2015 um 09:40 Uhr.

25. April 2015

Wir haben ein eigenes Auto!

Nach vielen Jahren sind wir als Domus-Verein wieder Besitzer eines eigenen Kleinbusses, der für Fahrten nach Rumänien genutzt werden kann. Der Bus ist mit einer Gruppe von Bibelschülern aus Schloß Klaus zu seinem ersten Einsatz in Rumänien. Wir freuen uns über diese Möglichkeit, die Freizeitarbeit noch besser unterstützen zu können.

Gleichzeitig benötigen wir für die Finanzierung des Kaufpreises noch Spenden und sind für weitere Hilfe auch an dieser Stelle sehr dankbar.

Bitte betet mit für die Gruppen und Menschen, die mit dem Bus unterwegs sein werden, um Schutz und eine bewahrte Reise.

Allzeit gute Fahrt!

Erstellt von Daniela Weiß am 25.04.2015 um 12:39 Uhr.

24. April 2015

Neues von Meinels

Liebe Freunde, Familie und Unterstützer,
nach einer langen Zeit der Vorbereitung und der Übergabe unserer Aufgaben im Haus des Lichts an die Mitarbeiter vor Ort sind wir nun am 17. April gut und gesund in Chemnitz/Adelsberg angekommen.

Im letzten Monat haben wir sehr Gottes Führung in der Arbeit erlebt, sowohl für uns persönlich aber auch an den Mitarbeitern, den Müttern und Kindern und den Umständen. Z.B. hatten wir eine gute Zeit des Miteinanders im Haus mit Friedens und Verständnis füreinader, keine Krankenhausaufenthalte oder derartige Probleme, mit einigen Müttern konnten wir noch einmal persönlich in die Tiefe gehen. Auch durch ein Problem an unserem Auto haben wir Gottes souveräne Art erlebt. In der Werkstatt konnten dann noch allerlei andere, auch gefährliche Probleme behoben werden. Dafür sind wir sehr sehr dankbar und danken euch für die Begleitung im Gebet und manches ermutigende Wort.

Felix hat noch die letzten baulichen Projekte, im Bad, im Keller, am Spielplatz und das neue Mitarbeiter Zimmer in der Mansarde abgeschlossen, während Fanny die inhaltliche Arbeit abgedeckt hat. Sie schrieb viele der Übergabelisten und übernahm einen Großteil der Vorbereitungen für unseren drei monatigen Deutschlandaufenthalt. Das tägliche gemeinsame Abendessen und die Themenabende mit den Frauen waren wie bisher in dieser „Abschlussphase“ ein wichtiger gemeinsamer Treffpunkt wo wir alle sehr persönlich miteinander Beziehung pflegen konnten.

Fanny geht es sehr gut, hier hat sie jetzt mehr Zeit für sich und kann den letzten Monat ruhiger machen. Das hilft uns beiden die letzte Zeit zu reflektieren und uns für den neuen Lebensabschnitt mit Kind, zumindest mental, vorzubereiten.

Die Zeit hier wollen wir nutzen um Freunde und Unterstützer zu besuchen, und persönlich von der Arbeit, den Herausforderungen und Erlebnissen der letzten 2 Jahre zu berichten. Wenn auch du/Sie Interesse haben von uns persönlich zu hören im Hauskreis, einer Gemeinde Veranstaltung oder einen Themen Abend dann meldet euch bitte bei uns. Wir freuen uns wenn wir auch persönlich mit euch/Ihnen reden können.

Erstellt von Fanny Meinel am 24.04.2015 um 09:42 Uhr in Rückblicke.