13. Oktober 2015

Die aktuellen Rundbriefe von Helder können hier gelesen werden

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Erstellt von Daniela Weiß am 13.10.2015 um 13:01 Uhr.

29. September 2015

Der aktuelle Rundbrief ist Online!

domus_sep_2015.pdf (416 kB)

Viel Freude beim Lesen und herzlichen Dank für alle Gebete. Ihre/ Eure

Daniela Weiß

Erstellt von Daniela Weiß am 29.09.2015 um 08:42 Uhr in Rundbriefe.

07. September 2015

Felix berichtet aus den letzten 2 Monaten im Haus des Lichts

Liebe Freunde,
sehr lange musstet ihr auf neue Informationen warten nun kommen hier die letzten zwei Monate in Zusammenfassung.
Zu aller erst uns geht es gut, die letzte Zeit war sehr gesegnet und bewegt. Wieder einmal durften wir erleben: Gott ist mitten unter uns hier auf der Erde.
Mitte Juli sind wir nach guter Fahrt wieder im Haus des Lichts gelandet. Johanna hat die 16 Stunden lange Fahrt, die wir in 2 Tagen aufgeteilt hatten gut mit gemacht. Das war für uns ein großes Geschenk. Auch die Unterkunft in Ungern war für uns wie noch einmal Urlaub machen. In der Pension haben wir uns mit Beni und Christin und ihren Kindern getroffen, da sie auf den Weg in den Urlaub waren. Nach 3 Monaten in denen wir uns nicht gesehen hatten war das Wiedersehen eine große Freude, wenn auch nur kurz.

Im Haus angekommen

Wir wurden von allen unseren Kollegen sehr herzlich und Hilfe bekundend begrüßt. Auch unsere Mütter aus der Wohngruppe und ihre Kinder freuten sich sehr uns wieder zu sehen und vor allem Johanna zu begrüßen. Die ersten Wochen verliefen wie im Flug wie ihr euch sicher gut vorstellen könnt.
Ich habe mit Ligia der Leiterin der Wohngruppe und meinen Kollegen, die in der Wohngruppe arbeiten, viel gesprochen um ein bisschen die Stimmungen der vergangenen Monate heraus zu hören und zu erfahren wie die Zeit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln war. Ich kann nur sagen: sehr bewegend. Alle meine Kollegen haben viel Herz gelassen und sich sehr investiert und genau wie wir sind auch sie nach viel Investition an Punkte der Frustration und des Fragens gestoßen. Gott hat viel in diese Frauen und Kinder hineingelegt, doch ist in ihnen eine großes Chaos, ihre Seelen sind so durcheinander und gezeichnet von ihrer Vergangenheit das sie im hier immer wieder nur mit Hilfe, Motivation und manchmal auch Druck ihr Leben gestalten können. Besonders trifft es meistens die Kinder, und das bewegt uns als Team meist bis in unsere Seele hinein. Unsere Aufgabe als Mitarbeiterteam der Wohngruppe ist es wirklich den Frauen zu helfen Frieden zu finden, Frieden mit sich, mit ihren Mitmenschen und nicht zu Letzt Frieden mit Gott, um dann weiter zu gehen. Gott schenke uns dabei viel Geduld, Liebe und Weisheit. In dieser ersten Woche sind auch die Beziehungen zu unseren Kollegen noch einmal tiefer geworden. Ich bin sehr dankbar wie Gott uns mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten einsetzt.

Ab 10. August stand uns täglich ein 5-8 köpfiges Helferteam im Haus zur Seite um bauliche Aufgaben voranzubringen und abzuschließen. Közses Élet hatte eine Baufreizeit mit deutschen und chinesischen Teilnehmern die in unterschiedlichen Projekten helfend und unterstützend eine Woche tätig waren. So auch bei uns im Haus. Wir haben viel gebaut und ich bin sehr dankbar für jede helfende Hand die uns Gott hier im Haus vorbeigeschickt hat und die in dieser sehr warmen Sommerwoche (durchschnittliche 33 Grad) Liebe und Schweiß investiert hat. Ihr ward super!!!

Hier ein Paar Bilder der einzelnen Bauetappen:

letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
...nun mit Farbe beendet
...nun mit Farbe beendet
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen

Gemeinsam auf Familienfreizeit

Am Montag den 17.8. ging es dann auf der alle 2 Jahre vom Verein organisierten Familienfreizeit nach Rosenau in die Karpaten. Es war eine sehr bewegende Zeit. Hier hat vor 2 Jahren auch unser Einsatz in der Familienstiftung (Pentru familia crestine/ Für die christliche Familie)begonnen. Damals haben wir das Jugendprogramm gestaltet und mit Freunden aus der Bibelschule das Kinderprogramm durchführen können. Dieses Jahr waren wir nun als Familie mit Johanna dabei. Gemeinsam mit einer Kollegin aus der Wohngruppe reisten wir als Hausgemeinschaft an. Ich denke für die Frauen und Kinder war es eine sehr gute Zeit. Die Kinder haben ein separates Programm genossen und unsere Mütter waren eingeladen, wie alle anderen Erwachsenen dem Gastsprecher über geistliches Wachstum und biblische Perspektiven auf Familienthemen zuzuhören. Es war eine gesegnete und erholsame Zeit für die Frauen einfach ganz normal mit dabei zu sein. Dennoch war es eben auch das wo sie Unterstützung gebraucht haben. Hier im Haus kennen sie den Ablauf, ihre Pflichten besonders mit den Kindern usw., dort mussten sie sich in kürzester Zeit auf einen anderen Rhythmus einstellen, flexibel reagieren, in einem neuen Rahmen und auf einem sehr großen Gelände bei regnerischem Wetter auf ihre Kinder aufpassen und für sie sorgen… Eine Herausforderung für uns als Mitarbeiter. Trotz des meist regnerischen Wetters, hatten wir alle eine gute Gemeinschaft und auf Grund der eher kleinen Gruppe auch tiefe Gespräche. Danke Gott für diese Zeit.

Zur aktuellen Situation

Wieder zu Hause angekommen standen für mich viele Gespräche mit der Leiterin der Wohngruppe, der Tagesstätte, Kollegen und unseren Leitern Martin und Helmi an. Alles in allem sehr gut und von Gott geführt. Wir sind eine Gemeinschaft und arbeiten für das Reich Gottes mit all unseren Stärken und mit unseren Schwächen und Begrenzungen. Denn oft kommt uns die Arbeit so vor als könnten wir gar nichts ändern: Frustration, Enttäuschung und Resignation stellt sich ein. Aber dann kommt Gottes Geist zeigt Wege auf, öffnet Türen und bewegt die Herzen der uns Anbefohlenen.
Die Situation zur Zeit ist stabil, das wöchentliche Programm läuft und nach der Einführung eines Notensystems verfestigen sich auch die täglichen „Hausaufgaben“ der Mütter. Ich erfahre viel Entlastung durch meine Kollegen. An Stelle von Fanny ist Neli von der Familienstiftung eingestellt worden, die auch während unseres Deutschlandaufenthalts bereits mitarbeitete. Sie ist eine gläubige Frau und eine sehr gute Kollegin. Sie übernimmt viele Aufgaben die auch Fanny hatte, so dass ich in meinen bisherigen Aufgaben wieder eingestiegen bin. Die Dienstagsabende an denen wir speziell für die Frauen einen Themenabend eingerichtet hatten fallen vorerst weg, dafür werde ich die Einzelgespräche kontinuierlicher durchführen.

Wir sind dankbar wieder hier zu sein, Gott zu dienen und ihn zu erleben.
Es Grüßen euch Felix und Fanny mit unserer Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 07.09.2015 um 10:12 Uhr in Rückblicke.

09. Juni 2015

Familie Meinel: Neues Leben

Liebe Freunde und Bekannte,
nach langen 9 Monaten des Wartens erblickte am Montag dem 1.6.2015 Johanna Meinel in Rabenstein/Chemnitz das Licht der Welt. Zur Geburt wog sie 3460g und war 49cm groß. Den Namen haben wir sehr bewusst gewählt. Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Gott ist (ihr) gnädig/ Gott sieht sie gnädig an. In unserer Arbeit im Haus des Lichts, persönlich sowie während der Schwangerschaft und auch während der Geburt haben wir diese Gnade Gottes erlebt. Außerdem wünschen wir uns für Johanna natürlich, dass sie als junge Frau auch diesen Gnädigen Gott erlebt und als Vater annimmt.
Mutter und Kind geht es sehr gut, nur eines wollen beide und auch der Vater ;) oft- einfach nur schlafen.

Ja, eine neue Herausforderung hat uns da Gott beschert. Zur Zeit müssen wir uns noch an den neuen Rhythmus gewöhnen, dennoch genießen wir jede einzelne Minute mit unserer Tochter. Aber auch einmal wieder so nah bei unseren Familien zu sein und Zeit zu haben tut uns sehr gut.

Aus dem Haus des Lichts gibt es zu berichten, dass die Betreuungssituation sich schnell stabilisiert hat, sich die Mütter im Großen und Ganzen gut mit den Mitarbeitern arrangieren und die Leitung weiter Strukturen aufbauen und verfestigen konnte. Leider gab es auch eine langwierige Pilzerkrankung die viel Kraft und Engagement gekostet hat. Doch ich habe erfahren, dass seit heute alle wieder gesund sind und in Tageszentrum oder Kindergarten gehen.

An dieser Stelle wollen wir uns auch noch einmal bedanken für alle Gebete die wärend unserer Abwesenheit für die Mütter, Kinder und Mitarbeiter vor Gott gebracht worden sind. Gott hat auf wunderbare Weise Schutz und Bewahrung geschenkt.

Es Grüßen euch herzlich, mit Gottes Segen Felix und Fanny mit Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 09.06.2015 um 20:50 Uhr in Rückblicke.

14. Mai 2015

Der aktuelle Rundbrief ist Online!

Hier ist der neueste Rundbrief mit Informationen aus der Domus-Arbeit: domus_mai_2015_korrektur_1.pdf (3558 kB)

In den nächsten Tagen sollte er auch per Post eintreffen.

Herzliche Grüße in dieser schönen Frühlingszeit.

Erstellt von Daniela Weiß am 14.05.2015 um 12:05 Uhr in Rundbriefe.

11. Mai 2015

Powertime...

...die die Zeit nur so davonrasen ließ, aber auch durch das enorme Programm und die vielen Eindrücke einiges von uns forderte. Wenn ich diese Wochen in drei Worten zusammenfassen sollte, würde ich sagen, dass sie gefüllt waren mit Gemeinschaft, Arbeit und Freude. Und bei all dem und darüber hinaus durften wir erfahren, dass genau diese Zeit erfüllt war mit Gottes kraftspendender, erfreuender und segnender Gegenwart.

Das Team der 9 Bibelschüler aus Österreich startete am Donnerstag, den 16.04. um 2.00 Uhr in der Früh, um nach 16,5 Stunden behüteter Fahrt bei uns anzukommen. Gemeinsam haben wir in den letzten Wochen so manches erlebt, an dem wir euch in diesem Beitrag gerne Anteil geben wollen. Der Bericht ist ein Zusammenschnitt verschiedener Berichte der Bibelschüler an ihre Freundeskreise.

Los ging der Einsatz gleich mit einer großen Aktion: Um 11:00 Uhr erwarteten wir einen 40-Tonnen-LKW, der uns Sachen für den Second-Hand-Shop bringen sollte. Unsere Aufgabe war es, den ganzen LKW auszuladen – eine Arbeit von ca. zweieinhalb Stunden, wo viele fleißige Helfer mit angepackt haben.

Die folgenden Tagen waren gefüllt mit fleißigen und ausdauernden Einsätzen im Second-Hand und auf der Baustelle in Csekefalva. Dabei durften wir erleben, dass man auch sehr gut mit Händen und Füßen kommunizieren kann. Die Mitarbeiter sind aber auch sehr geduldig mit uns und wir dürfen immer wieder ein Wort mehr auf Ungarisch lernen. Tatkräftig sind in allem alle dabei, wortgewandt in der ungarischen Sprache noch lange nicht, aber es ist erstaunlich zu sehen wie man helfen, unterstützen und Gemeinschaft haben kann auch ohne die großen und vielen Worte.
Es sind die kleinen Gesten die letzten Endes zählen und die Andachten, Glaubenszeugnisse, Bibeltexte usw. werden alle in zwei Sprachen gehalten und vorgelesen. Bewegend war für mich auch die gemeinsame Lobpreiszeit mit Liedern, wo wir viele Lieder auf Englisch kennen und somit uns die Melodie vertraut war. Und beim Singen und Musizieren war es dann mehr als die Musik die uns vereint und zusammengeführt hat. Wir waren eins, weil Christus uns verbunden hat und wir als seine Kinder eins in IHM sind.

Gemeinsam bewerkstelligten wir einen Second-Hand-Verkauf. Schon vor dem Öffnen der Tore scharten sich die Menschen und als es dann endlich losging war es in dem Laden wie in einem Ameisenhügel, da es förmlich nur so herumwuselte, aber eben trotzdem in einer enormen Ordnung um die 500 Besucher „hindurchgeschleust“ wurden.

Auf dem Bau vom Romahaus konnten wir ordentlich mit anpacken. Es wurde gestrichen, lackiert, Boden verlegt, geschrubbt und währenddessen war immer wieder ein Loblied zu hören. Auch an Spaß hat es nicht gefehlt, so sollte Melli Staub sammeln, -was im ersten Moment völlig absurd klingt-, aber den wir dann tatsächlich während des Bodenlackierens in die Ritzen „verarbeitet“ haben.

Neben all der Arbeit die wir hier machen dürfen, sind uns die Teamzeiten, Gebetszeiten, Morgenandachten zusammen mit den hiesigen Mitarbeitern ein täglicher Begleiter, wo wir uns noch einmal auf das Wesentliche konzentrieren können: auf Jesus Christus. In allem, was wir hier machen, wünschen wir uns, Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen und ihn zu verherrlichen.

An den Abenden hatten wir u.a. Frauen- und Männerhauskreis, Teamzeit mit Abendmahlsfeier, Jugendkreis, Sportprogramm und gemeinsames Grillen mit Tischkickerduellen begleitet.

Ein Highlight dieser Zeit war sicher der Start des Kinderprogramms im Romahaus. Das Zimmer für die Kinder wurde am Mittwochmorgen noch eingerichtet und gestaltet, damit ab dem Nachmittag dort das Kinderprogramm stattfinden konnte. Die Kinder haben sich richtig doll gefreut, in das neue Haus zu kommen und auch uns hat die Zeit mit den Kindern viel Spaß gemacht.
Mit der Vorbereitung des Essens, einem kleinen Input und einem Spiel unterstützen die Bibelschüler Christiane, die dann übersetzt. Es ist einfach so schön zu sehen, dass diese Kinder, die so wenig haben, etwas so Großes geschenkt bekommen. Dass diese Kinder fast jeden Nachmittag in ein Haus kommen dürfen, was für sie gebaut wurde und wo sie etwas von der Liebe Gottes lernen und erleben dürfen.
Seither findet das Kinderprogramm für die Vorschule und erste Klasse täglich statt. Die Kinder der 2.-4. Klasse haben einmal in der Woche ihr Programm.


Bewegend, ermutigend, faszinierend, berührend sind auch die Ausflüge, für welche an Wochenenden und freien Tagen immer wieder Raum ist. In Gemeinschaft verbindet der Glaube, ermutigt die Freude, berührt die Armut, ermutigt das gemeinsame Zeugnis.

Köszönöm szépen – vielen Dank für eure Gebete und alles ‚an uns Denken‘!
Köszönöm szépen – sagt auch das Team von Közös Élet, welches durch den Einsatz der Bibelschüler eine Teamerweiterung und wahre Unterstützung erlebt!

Das Team der Bibelschüler macht nun eine Pause bei uns und besucht für zwei Wochen andere Missionsarbeiten in Rumänien, wie zum Beispiel die Fackelträger in Rosenau. Wir wünschen euch Gottes reichen Segen für diese Tage und Begegnungen und freuen uns auf das Wiedersehn mit euch Ende Mai - dann in Arkeden!

Erstellt von Christin Schaser am 11.05.2015 um 09:28 Uhr in Közös Élet, Berichte (Közös Élet).