02. Februar 2016

Neuigkeiten aus dem Haus des Lichts

Hier gibt es unseren neuen Rundbrief zum Lesen:10. Infobrief Meinel (1055 kB).
Lasst euch ermutigen, dass unser Gott aktiv in unserem Leben wirkt.

Erstellt von Fanny Meinel am 02.02.2016 um 11:44 Uhr in Rundbriefe.

24. Dezember 2015

Helder grüßt herzlich aus Rumänien

und hier gibt es den neuesten Rundbrief: rumaenien_rundbrief_nr.5.pdf (595 kB)

Erstellt von Daniela Weiß am 24.12.2015 um 12:50 Uhr in Közös Élet, Newsletter (Közös Élet).

24. Oktober 2015

Das Haus für Romakinder ist fertig

Es ist vollbracht - dank Gottes Hilfe und der vieler Menschen, die sich von Gott haben bewegen lassen.

Am 14. Oktober war die feierliche Eröffnung mit vielen Gästen aus Deutschland, den Mitarbeitern und natürlich den Romakindern. Und das Haus hat jetzt einen "richtigen" Namen bekommen: Es heißt nun "KINDERARCHE". Dazu passend strahlt von den Fenstern des ersten Stockst ein großer bunter Regenbogen. Einen ausführlichen Bericht über die Eröffnung gibt´s im nächsten Rundbrief.

Erstellt von Nele Graf am 24.10.2015 um 14:10 Uhr in Közös Élet, Newsletter (Közös Élet).

13. Oktober 2015

Die aktuellen Rundbriefe von Helder können hier gelesen werden

Newsletter

Erstellt von Daniela Weiß am 13.10.2015 um 13:01 Uhr.

29. September 2015

Der aktuelle Rundbrief ist Online!

domus_sep_2015.pdf (416 kB)

Viel Freude beim Lesen und herzlichen Dank für alle Gebete. Ihre/ Eure

Daniela Weiß

Erstellt von Daniela Weiß am 29.09.2015 um 08:42 Uhr in Rundbriefe.

07. September 2015

Felix berichtet aus den letzten 2 Monaten im Haus des Lichts

Liebe Freunde,
sehr lange musstet ihr auf neue Informationen warten nun kommen hier die letzten zwei Monate in Zusammenfassung.
Zu aller erst uns geht es gut, die letzte Zeit war sehr gesegnet und bewegt. Wieder einmal durften wir erleben: Gott ist mitten unter uns hier auf der Erde.
Mitte Juli sind wir nach guter Fahrt wieder im Haus des Lichts gelandet. Johanna hat die 16 Stunden lange Fahrt, die wir in 2 Tagen aufgeteilt hatten gut mit gemacht. Das war für uns ein großes Geschenk. Auch die Unterkunft in Ungern war für uns wie noch einmal Urlaub machen. In der Pension haben wir uns mit Beni und Christin und ihren Kindern getroffen, da sie auf den Weg in den Urlaub waren. Nach 3 Monaten in denen wir uns nicht gesehen hatten war das Wiedersehen eine große Freude, wenn auch nur kurz.

Im Haus angekommen

Wir wurden von allen unseren Kollegen sehr herzlich und Hilfe bekundend begrüßt. Auch unsere Mütter aus der Wohngruppe und ihre Kinder freuten sich sehr uns wieder zu sehen und vor allem Johanna zu begrüßen. Die ersten Wochen verliefen wie im Flug wie ihr euch sicher gut vorstellen könnt.
Ich habe mit Ligia der Leiterin der Wohngruppe und meinen Kollegen, die in der Wohngruppe arbeiten, viel gesprochen um ein bisschen die Stimmungen der vergangenen Monate heraus zu hören und zu erfahren wie die Zeit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln war. Ich kann nur sagen: sehr bewegend. Alle meine Kollegen haben viel Herz gelassen und sich sehr investiert und genau wie wir sind auch sie nach viel Investition an Punkte der Frustration und des Fragens gestoßen. Gott hat viel in diese Frauen und Kinder hineingelegt, doch ist in ihnen eine großes Chaos, ihre Seelen sind so durcheinander und gezeichnet von ihrer Vergangenheit das sie im hier immer wieder nur mit Hilfe, Motivation und manchmal auch Druck ihr Leben gestalten können. Besonders trifft es meistens die Kinder, und das bewegt uns als Team meist bis in unsere Seele hinein. Unsere Aufgabe als Mitarbeiterteam der Wohngruppe ist es wirklich den Frauen zu helfen Frieden zu finden, Frieden mit sich, mit ihren Mitmenschen und nicht zu Letzt Frieden mit Gott, um dann weiter zu gehen. Gott schenke uns dabei viel Geduld, Liebe und Weisheit. In dieser ersten Woche sind auch die Beziehungen zu unseren Kollegen noch einmal tiefer geworden. Ich bin sehr dankbar wie Gott uns mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten einsetzt.

Ab 10. August stand uns täglich ein 5-8 köpfiges Helferteam im Haus zur Seite um bauliche Aufgaben voranzubringen und abzuschließen. Közses Élet hatte eine Baufreizeit mit deutschen und chinesischen Teilnehmern die in unterschiedlichen Projekten helfend und unterstützend eine Woche tätig waren. So auch bei uns im Haus. Wir haben viel gebaut und ich bin sehr dankbar für jede helfende Hand die uns Gott hier im Haus vorbeigeschickt hat und die in dieser sehr warmen Sommerwoche (durchschnittliche 33 Grad) Liebe und Schweiß investiert hat. Ihr ward super!!!

Hier ein Paar Bilder der einzelnen Bauetappen:

letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
letztes Jahr: der alte Spielplatz wird abgebaut
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
Spielplatz jetzt nach der begonnen Neugestaltung...
...nun mit Farbe beendet
...nun mit Farbe beendet
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
den Sinnespfad neu mit Betonborten eingerahmt, einen Zaun gebaut
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
eine Konstruktion für ein Schattensegel betoniert und aufgestellt, Sonnensegel kommt demnächst
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
Kompost umgesetzt und neue Körbe (Hundesicher)aufgestellt
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen
im Tageszentrum das im August Ferien hatte den Gruppenraum neu gestrichen

Gemeinsam auf Familienfreizeit

Am Montag den 17.8. ging es dann auf der alle 2 Jahre vom Verein organisierten Familienfreizeit nach Rosenau in die Karpaten. Es war eine sehr bewegende Zeit. Hier hat vor 2 Jahren auch unser Einsatz in der Familienstiftung (Pentru familia crestine/ Für die christliche Familie)begonnen. Damals haben wir das Jugendprogramm gestaltet und mit Freunden aus der Bibelschule das Kinderprogramm durchführen können. Dieses Jahr waren wir nun als Familie mit Johanna dabei. Gemeinsam mit einer Kollegin aus der Wohngruppe reisten wir als Hausgemeinschaft an. Ich denke für die Frauen und Kinder war es eine sehr gute Zeit. Die Kinder haben ein separates Programm genossen und unsere Mütter waren eingeladen, wie alle anderen Erwachsenen dem Gastsprecher über geistliches Wachstum und biblische Perspektiven auf Familienthemen zuzuhören. Es war eine gesegnete und erholsame Zeit für die Frauen einfach ganz normal mit dabei zu sein. Dennoch war es eben auch das wo sie Unterstützung gebraucht haben. Hier im Haus kennen sie den Ablauf, ihre Pflichten besonders mit den Kindern usw., dort mussten sie sich in kürzester Zeit auf einen anderen Rhythmus einstellen, flexibel reagieren, in einem neuen Rahmen und auf einem sehr großen Gelände bei regnerischem Wetter auf ihre Kinder aufpassen und für sie sorgen… Eine Herausforderung für uns als Mitarbeiter. Trotz des meist regnerischen Wetters, hatten wir alle eine gute Gemeinschaft und auf Grund der eher kleinen Gruppe auch tiefe Gespräche. Danke Gott für diese Zeit.

Zur aktuellen Situation

Wieder zu Hause angekommen standen für mich viele Gespräche mit der Leiterin der Wohngruppe, der Tagesstätte, Kollegen und unseren Leitern Martin und Helmi an. Alles in allem sehr gut und von Gott geführt. Wir sind eine Gemeinschaft und arbeiten für das Reich Gottes mit all unseren Stärken und mit unseren Schwächen und Begrenzungen. Denn oft kommt uns die Arbeit so vor als könnten wir gar nichts ändern: Frustration, Enttäuschung und Resignation stellt sich ein. Aber dann kommt Gottes Geist zeigt Wege auf, öffnet Türen und bewegt die Herzen der uns Anbefohlenen.
Die Situation zur Zeit ist stabil, das wöchentliche Programm läuft und nach der Einführung eines Notensystems verfestigen sich auch die täglichen „Hausaufgaben“ der Mütter. Ich erfahre viel Entlastung durch meine Kollegen. An Stelle von Fanny ist Neli von der Familienstiftung eingestellt worden, die auch während unseres Deutschlandaufenthalts bereits mitarbeitete. Sie ist eine gläubige Frau und eine sehr gute Kollegin. Sie übernimmt viele Aufgaben die auch Fanny hatte, so dass ich in meinen bisherigen Aufgaben wieder eingestiegen bin. Die Dienstagsabende an denen wir speziell für die Frauen einen Themenabend eingerichtet hatten fallen vorerst weg, dafür werde ich die Einzelgespräche kontinuierlicher durchführen.

Wir sind dankbar wieder hier zu sein, Gott zu dienen und ihn zu erleben.
Es Grüßen euch Felix und Fanny mit unserer Johanna

Erstellt von Fanny Meinel am 07.09.2015 um 10:12 Uhr in Rückblicke.